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  • Die Bewerbungsphase für das "Grüne Band" 2019 ist gestartet! Bis zum 31. März 2019 können Sie sich bei Ihrem Spitzenverband bewerben - viel Erfolg!
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    Die Bewerbungsphase für das "Grüne Band" 2019 ist gestartet! Bis zum 31. März 2019 können Sie sich bei Ihrem Spitzenverband bewerben - viel Erfolg!

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  • In diesem Jahr machen wir Halt in Berlin, Essen und Halle/Saale, um unsere Preisträger auszuzeichnen.
    Große Preisverleihungen 2018

    In diesem Jahr machen wir Halt in Berlin, Essen und Halle/Saale, um unsere Preisträger auszuzeichnen.

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Was ist das „Grüne Band“?

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche.  Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten, die Doping-Prävention sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

Die Jury prämiert jedes Jahr 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den förderungswürdigen olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

Das „Grüne Band“ von Commerzbank und dem Deutschen Olympischen Sportbund ist mit einer Förderprämie von je 5.000 Euro für die leistungssportliche Nachwuchsarbeit der ausgezeichneten Vereine verbunden.

Unsere Botschafter

Sabine Spitz

Sabine Spitz kann mit Recht behaupten, eine prägende Athletin im Mountainbike zu sein: Olympiasiegerin, Weltmeisterin und 18-fache Deutsche Meisterin. Seit diesem Jahr ist die Spitzensportlerin zudem Botschafterin des "Grünen Bandes". Somit wird sie, gemeinsam mit Moritz Fürste, Vereinen bei den Preisverleihungen ihre Auszeichnungen sogar persönlich überreichen.


Mehr über Sabine Spitz im Botschafter-Blog

Moritz Fürste

Der Hockey-Olympiasieger repräsentiert das "Grüne Band" als Botschafter: "Auch ich durfte von solch einer vorbildlichen Förderung profitieren und weiß daher aus eigener Erfahrung, wie wertvoll die Arbeit der Vereine ist. Als Botschafter des ‚Grünen Bandes‘ möchte ich den Vereinen daher, stellvertretend für alle Sportlerinnen und Sportler, ‚Danke‘ sagen.“

Mehr über Moritz Fürste im Botschafter Blog

Unsere Jury

Hinter der Entscheidung, welche 50 Vereine für vorbildliche Nachwuchsförderung prämiert werden, steht eine hochkarätige Jury. Sie stützt ihre Entscheidungen auf standardisierte Prämierungskriterien, die auf dem Nachwuchs-Leistungssport-Konzept des DOSB basieren.

Auf der "Checkliste" der Jury stehen die Art der Talentsichtung in den Bewerbervereinen, Beispiele systematischer Talentförderung, die Darstellung der Trainersituation, die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, Art und Umfang sozialer und pädagogischer Aspekte der Leistungsförderung, die sportmedizinische und die Ernährungsberatung sowie die Dopingprävention. Zu guter Letzt wirft das Gremium natürlich auch einen Blick auf nationale und internationale Erfolge im Nachwuchs- und Spitzenbereich. 

Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des DOSB, verstärkt seit 2018 die fünfköpfige Jury-Runde.

Das Jury-Mitglied Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank, ist nebenbei Hockeyspieler. Das "Grüne Band" passe sehr gut zur Commerzbank, sagt er.


Herr Hellmann, die Commerzbank engagiert sich in hohem Maße und auf vielen Ebenen für den Sport – im Spitzensport, aber eben auch besonders im Nachwuchsbereich. Das ’Grüne Band für vorbildliche Talentförderung’ ist dabei eines jener Projekte, mit denen die Bank und der DOSB besonders basisnahe Unterstützung liefern. Hier wirkt Sportförderung unmittelbar. 2016 wird der ‚kleine Oskar des Sports’ 30 Jahre jung. Sind Sie stolz?


Durchaus – und ich finde, alle, die sich in diesen drei Jahrzehnten für das ‚Grüne Band‘ engagiert haben, können das auch sein. Einerseits darauf, dass sich das ‚Grüne Band‘ als Marke und als der bedeutendste Förderpreis in der leistungssportlichen Nachwuchsförderung etabliert hat. Andererseits und vor allem eben auch, weil wir im Rahmen dieses Wettbewerbs einen konstanten Beitrag zur Nachwuchsausbildung leisten. Das äußert sich nicht nur in vielen Erfolgen von Individualsportlerinnen und -sportlern und Mannschaften der prämierten Vereine, sondern auch darin, dass die vielen Preisträger durch die Förderprämie von 5.000 Euro ihre Nachwuchsförderung noch weiter ausbauen konnten. Es ist schön zu sehen, dass das Geld genau dort ankommt, wo es gebraucht wird – an der Basis.

Sie selbst sind als Jury-Mitglied nun im achten Jahr dabei. Sind da die Auswertung der Bewerbungen und die Auftritte während der Preisverleihungen inzwischen Routine?

Routine insofern, als dass man natürlich Abläufe in beiden Bereichen inzwischen besser vorhersehen kann und weiß, wie das interne Teamwork auszusehen hat. Aber Routine im Sinne von ‚Programm abspulen’? Keineswegs. Jedes Jahr, jede Bewerbungsphase, jeder Auszeichnungszyklus bringen neue, spannende Hintergrundgeschichten, Informationen und Eigenheiten aus den Vereinen – und natürlich jede Menge neuen Diskussionsstoff im Rahmen der Jurysitzungen. Von der Deutschlandtour einmal ganz abgesehen. Die Preisträger und ihre Verantwortlichen, Talente und die sportbegeisterten Kids mit all ihren ‚Geschichten’ kennenzulernen, ist eine große persönliche Bereicherung, die ich nicht missen möchte. Wir alle lernen bei von jedem Verein auch immer wieder etwas Neues. Das macht das Projekt so spannend. Da ist für Routine kein Platz.

Ihnen begegnen im Rahmen Ihrer Sportsponsoring-Aktivitäten Top-Athleten und Stars, aber auch viele junge Talente und Jugendliche. Erkennen Sie bei den 'Großen' und den 'Kids' gleichermaßen viel Ehrgeiz, Begeisterung und Idealismus für den Sport?

Ja, meist ist das so – und oft steckt dabei auch die gleiche Eigenmotivation dahinter: Die Liebe zum Sport und die Lust auf besondere sportliche Leistungen – das Funkeln in den Augen ist daher oftmals das gleiche, nur: bei den Kids und Jugendlichen ist naturgemäß noch eine Portion mehr Idealismus dabei als bei Profis, die von ihrem Sport eben auch leben müssen. Wir versuchen beiden gerecht zu werden. Solange unter dem Strich die Begeisterung für den Sport steht, sind wir gerne dabei und engagieren uns. Und weil das so ist, feiert das ‚Grüne Band’ in diesem Jahr auch seinen 30. Geburtstag.

Wie viel soziale und charakterliche ’Bildung’ steckt im ‚Grünen Band‘?

Sehr viel. Das ist uns auch extrem wichtig. Insbesondere im Nachwuchsbereich geht es auch um Wertevermittlung. Wer diese im Sport vermittelt bekommt und verinnerlicht hat, wird davon auch in der Schule, in der Ausbildung, im Beruf und im gesellschaftlichen, sozialen Leben profitieren. Wir sind uns einer Mitverantwortung dafür bewusst. Das ist ein erheblicher Beweggrund für unsere Sponsoring-Aktivitäten. Übrigens erleben wir die Symbiose aus Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Verantwortungsbewusstsein auch im eigenen Unternehmen, da wir viele Sporttreibende beschäftigen, die auch häufig in Vereinen aktiv sind. Der Sport stärkt soziale Kompetenzen und ist ein Bindeglied zwischen gesellschaftlichen Schichten. Er hat eine große integrative Kraft, die in der Entwicklung junger Menschen so wertvoll ist. Wenn wir in unserer Gesellschaft Werte vermitteln und vorleben wollen, kann das nur glaubwürdig sein, wenn wir an der Basis, bei Kindern und Jugendlichen ansetzen.

Die Welt, natürlich auch die Sportwelt, hat sich in den 30 Jahren, in denen es das ‚Grüne Band‘ nun gibt, schnell weitergedreht. Seine Werte sind dieselben geblieben. Die Anforderungen an die Vereine haben sich indes weiterentwickelt. Sind auch die Bewertungskriterien strenger geworden?

Natürlich haben sich die Anforderungen verändert. Allein schon aufgrund der Tatsache, dass sich den Bewerbern vor Ort heute natürlich andere Herausforderungen stellen als 1986. Die gesellschaftlichen Veränderungen, Probleme und auch die zunehmenden Konkurrenzangebote wirken sich selbstverständlich auch auf die Vereine aus. Bei der Talentsichtung und im Bestreben, Kinder und Jugendliche für sich und den Sport zu gewinnen, aber eben auch, wenn es darum geht, sie bei der Stange zu halten. Diesen Umständen tragen auch die Bewerbungskriterien Rechnung. Wir erwarten schon überzeugende, nachhaltige Konzepte, schauen ganz genau hin und machen es den Bewerbern gewiss nicht leicht. Das steigert aber auch deren Selbstanspruch – was wiederum dem Nachwuchs zugute kommt. Die Idee des ‚Grünen Bandes’ trägt sich also auch auf diese Weise mittlerweile selbst. Was dabei herauskommt, ist sehr motivierend und bestärkt uns in unserem Engagement.

Elvira Menzer-Haasis, Präsidentin des Landessportverbands Baden-Württemberg, verstärkt seit 2018 die fünfköpfige Jury-Runde.

Uschi Schmitz ist DOSB Vizepräsidentin Leistungssport und unterstützt die "Grüne Band" Jury seit 2019.

Die zweimalige Olympiasiegerin im Rudern verstärkt als Anti-Doping-Expertin die Jury des "Grünen Bandes". Von 2008-2011 saß sie im Athleten-Komitee der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA)


Als sich Meike Evers-Rölver, zweimalige Olympia-Siegerin im Rudern, vom Leistungssport verabschiedete, war ihre aktive Karriere zwar beendet. Dem Leistungssport blieb sie jedoch weiterhin treu. Denn heute kämpft Meike Evers-Rölver nicht mehr um Gold, Silber oder Bronze, sondern gegen Doping und unfairen Wettkampf. „Ich hoffe durch meine Arbeit den Athleten der Welt als Stimme zu dienen“, sagt sie über ihr Engagement in der Athleten-Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada).

Evers-Rölver war von 2008 an bis 2011 Mitglied der Kommission. Zudem zählt sie neben ehemaligen Sportlern wie Frank Busemann oder Monique Garbrecht-Enfeldt zu den Anti-Doping-Vertrauensleuten des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (DOSB). Damit ist Meike Evers-Rölver in allen Fragen zum Thema Anti-Doping Ansprechpartnerin für Sportler, die sie über eine eigens dazu eingerichtete Hotline erreichen können. Als Anerkennung für dieses außergewöhnliche Engagement erhielt Meike Evers 2010 die Ehrennadel des DOSB.

"Sportlicher Wettkampf Ja, unfaire Mittel Nein": Diese Botschaft will Evers-Rölver auch der nächsten Generation an Leistungssportlern mit auf den Weg geben. Die Ruderin vom Ratzeburger RC in Schleswig-Holstein weiß selbst, wie viel Kraft und Energie der Weg bis an die internationale Spitze kostet. Im Alter von 18 Jahren wurde Meike Evers-Rölver Junioren-Weltmeisterin im Einer, zwei Jahre zuvor bereits Junioren-Weltmeisterin im Doppelvierer. In einem Interview erzählt sie: „Sogar zum Abiball konnte ich nicht gehen, weil ich Deutsche Meisterschaften hatte.“

Diese Entbehrungen haben sich jedoch gelohnt. Bei den Olympischen Spielen 2000 saß Meike Evers-Rölver im deutschen Doppel-Vierer, der als Erster die Ziellinie überquerte. Auch vier Jahre später in Athen holte Meike Evers-Rölver im Doppel-Vierer mit ihren Kolleginnen Gold. Außerdem wurde sie 1997 Weltmeisterin im Doppelzweier und 1999 Weltmeisterin im Doppelvierer.

Mittlerweile arbeitet Evers-Rölver als Kriminalkommissarin. Die Ausbildung dazu hatte sie nach den Olympischen Spielen in Sydney absolviert und ihre Karriere dafür zwischenzeitlich sogar bereits beendet. Sie wollte damals etwas für ihre Zukunft tun, sagt sie. Nicht nur deswegen ist Meike Evers-Rölver ein Vorbild für den Nachwuchs. Denn ihr Werdegang zeigt, dass Erfolge in einem sportlich fairen Wettkampf möglich sind, der Gedanke an die Zeit danach jedoch nicht zu kurz kommen darf. Daher gehört Meike Evers-Rölver seit 2012 Jahr zur Jury des Grünen Bandes für außergewöhnliche Talentförderung und wird die Gewinner mit auswählen. Folgerichtig. Ihr Einsatz im Kampf gegen Doping und ein Engagement beim Grünen Band – das passt.


News "Das Grüne Band"

Jetzt bewerben: 5000 Euro für vorbildliche Talentförderung

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